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DEL SPERRT DAVID WOLF FÜR SIEBEN SPIELE

09.04.2014 - Der Disziplinarausschuss der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat David Wolf nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe aus der Halbfinal-Partie am 8. April in Ingolstadt mit einer Sperre von sieben Spielen sowie einer Geldstrafe von 2.100 € belegt.

Der Freezers-Stürmer hatte sich in der 55. Spielminute einen Faustkampf mit ERC-Verteidiger Benedikt Schopper geliefert und war daraufhin vom Hauptschiedsrichter des Eises verwiesen worden. Die DEL bewertete die Szene als einen „besonders schweren Fall eines Verstoßes gegen die IIHF Regel 528 b) (Austeilen von Faustschlägen)“.

„Mir tut es leid, dass ich Benedikt Schopper in dieser Szene verletzt habe'', so David Wolf am Mittwoch vor Verkündung des Urteils. ''Das habe ich ihm auch direkt nach dem Spiel noch mitgeteilt und mich dafür entschuldigt. Ich hoffe, dass Benedikt sich schnell wieder erholt. Allerdings lasse ich mir den Vorwurf einer Unsportlichkeit nicht gefallen. Ich habe keinen Gegner von hinten angegriffen, kein verstecktes Foul begangen, keinen brutalen Check gegen den Kopf gefahren oder ähnliche Regeln gebrochen. Faustkämpfe gehören schon immer zum Eishockeysport dazu, gerade in den Playoffs geht es oft hoch her. In der betreffenden Szene möchte ich festhalten, dass ich den Spieler Ficenec zunächst gar nicht berühre. Das zeigen auch die TV-Bilder. Anschließend entferne ich mich rückwärtsfahrend aus der Situation, wobei Benedikt Schopper, der mit der Szene gar nichts zu tun hat, auf mich zukommt. Jedem Eishockeyspieler ist bewusst, dass es dann auch zu Auseinandersetzungen kommen kann. Wir sind alles keine Kinder von Traurigkeit, das haben alle bisherigen Playoff-Spiele gezeigt. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft mir in diesen Playoffs schon Kämpfe angedroht wurden. Auch von Schopper. Zum Urteil selbst möchte ich mich nicht äußern. Ich drücke den Jungs die Daumen, damit wir am Freitag gewinnen und die Serie wieder spannend machen.“