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A Abseits Die Spieler des angreifenden Teams dürfen sich nicht vor dem Puck in die Angriffszone begeben. Maßgebend für die Bestimmung der Abseitsposition ist dabei die Position der Spieler-Schlittschuhe. Ein Spieler befindet sich im Abseits, wenn sich beide Schlittschuhe komplett über der "blauen Linie" in seiner Angriffszone befinden, bevor der Puck die Linie komplett überschritten hat. Bei einem Verstoß gegen diese Regel wird das Spiel sofort unterbrochen und ein Anspiel/Einwurf (Bully) durchgeführt. Der Offizielle unterbricht zuerst das Spiel mit einem Pfeifsignal und zeigt dann mit ausgestrecktem Arm auf die Blaue Linie. Angezeigtes Abseits Offside Befindet sich ein angreifender Spieler vor dem Puck in der Angriffszone, aber ein verteidigender Spieler kann den Puck spielen, signalisiert der Spiel-Offizielle mit seinem erhobenen Arm ein "angezeigtes Abseits". Wird jedoch der Puck in Richtung des Tores geschossen und dadurch der Torhüter gezwungen, den Puck zu spielen, wird auf "Offside" entschieden. Der Arm (ohne Pfeife) wird über Kopfhöhe ganz ausgestreckt. Um ein angezeigtes Abseits aufzuheben senkt der Linienrichter seinen Arm. Anspielpunkte und -kreise Alle Anspielpunkte und -kreise des Spielfeldes dienen dazu, dass sich die Spieler bei Spielbeginn, zu Beginn jedes Drittels und nach sämtlichen Unterbrechungen auf Anweisung der Schiedsrichter korrekt zum Anspiel positionieren. Assist Vorlage zum Torschuss Assistent Der Spieler, der den "Assist" gibt. Bei jedem Tor können vom Schiedsrichter bis zu zwei Assistenten angegeben werden. Für jede Vorlage oder jedes Tor erhält der Spieler einen Punkt; diese Punkte werden in sog. Scorerwertungen statistisch erfasst. B Boarding Bandencheck Ein unkorrekter Angriff, der den gegnerischen Spieler in die Bande wirft egal ob durch Bodycheck, Beinstellen oder Stockschlag. Der Bandencheck wird immer mit einer Strafe geahndet. Mit der geballten Faust in die andere, offene Hand tippen Zeichen auf Brusthöhe. Bodycheck Erlaubter Stoß und Ausheben des Gegenspielers mit dem Körper aber ohne Schläger. Breakaway plötzlicher Gegenangriff Ein schneller Konterangriff, bei dem kein Spieler mehr zwischen dem puckführenden Angreifer und dem Torhüter ist. Broken Stick gebrochener Stock Liegt vor, wenn der Schläger so beschädigt ist, dass nach Ansicht des Schiedsrichters damit nicht weitergespielt werden kann. Das Spielen mit gebrochenem Stock zieht eine Strafe nach sich. Bully Einwurf Am Anspielpunkt stehen sich zwei Spieler gegenüber. Der Schieds- oder Linienrichter wirft den Puck ein. Butt-Ending Stockendenstoß Der Stoß oder der versuchte Stoß mit dem Schaftende des Stockes. Selbst der bloße Versuch wird mit einer Strafe geahndet. Eine zusammenstossende Bewegung der Vorderarme, ein Arm bewegt sich über dem anderen. Die obere Hand ist geöffnet, die untere ist zur Faust geballt Zeichen auf Brusthöhe. C Captain Kapitän Der Spieler, mit Ausnahme des Torhüters, der die Mannschaft beim Schieds- und Linienrichter vertritt. Erkennbar ist dieser Spieler an dem "C" auf seinem Trikot. Jeder Kapitän hat zwei Assistenten, die durch das "A" auf der Brust gekennzeichnet sind. "A" steht für "Assistant Captain"; sie haben die gleichen Rechte wie der Kapitän. Charging unkorrekter Körperangriff Ein Körperangriff mit einem Anlauf von mehr als zwei Schritten bzw. Schrittlänge, mit denen der gegnerische Spieler angegangen wird. Geballte Fäuste kreisen umeinander Zeichen auf Brusthöhe. Cross-Checking Stock-Check Eine Stockattacke auf den Gegner, wobei der Schläger mit beiden gehalten und das Eis nicht berührt wird. Eine Vorwärts- und Rückwärtsbewegung der Arme mit geballten Fäusten Zeichen auf Brust- Schulterhöhe. D Deke Täuschungsmanöver, bei dem der Angreifer schnelle Bewegungen macht, um den Gegenspieler zu täuschen. Disziplinarstrafe Ein zehnminütiger Spielausschluss eines Spielers der jedoch sofort von einem anderen Mitspieler ersetzt werden kann (siehe auch "Strafen"). Beide Hände an den Hüften. Das gleiche Zeichen wird für "Unsportliches Verhalten" angewendet. Dive - Schwalbe Wenn ein Spieler offensichtlich einen Sturz oder sonstige Reaktion oder eine Verletzung vortäuscht wird er mit einer kleinen Strafe (2') belegt. Drittelpause 18-minütige Pause zwischen zwei Dritteln, deren Nettospielzeit jeweils 20 Minuten beträgt; die Pause dient u.a. zur Neubereitung des Eises. E Einwürfe Finden u.a. an einer Stelle der gedachten Linie zwischen den Anspielpunkten in der neutralen Zone statt; Einwurf in der Verteidigungszone stets am Endanspielpunkt. Eiszeit Die Nettozeit, die eine Spieler während eines Spieles auf dem Eis steht. Empty Net Goal Treffer ins leere Tor, nachdem der Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis genommen wurde. F Face-off Einwurf Siehe "Bully" Forechecking Der Versuch, den Gegner so früh wie möglich anzugreifen und zu stören, um ihn am Spielaufbau zu hindern. G Goalkeeper Torwart Er wird auch "Goalie" genannt und ist der Torhüter. Seine Aufgabe ist es den Puck daran zu hindern, ins Tor zu gelangen. Er hat dafür eine Spezialausrüstung: einen Fanghandschuh, die Torhüterkelle, extra Polster und Schlittschuhe, durch die der Puck nicht hindurchgleiten kann. H High Sticking hoher Stock Hoch ist in diesem Fall alles über Schulterhöhe: Wenn der Stock beim Check doese überschreitet, wird das mit einer kleinen Strafe geahndet. Bei einer Verletzung auch mit einer großen Strafe und damit automatisch mit einer Spielerdauerdisziplinarstrafe. Beide geballten Fäuste übereinander Zeichen auf Schulter - Kopfhöhe. Holding Halten Festhalten des puckführenden Gegners mit Stock oder Hand. Mit der einen Hand das andere Handgelenk umfassen Zeichen auf Brusthöhe. Hooking Haken Das heißt, den Gegner mit der Stockschaufel zu ziehen oder zu zerren und ihn so an der Fortbewegung zu hindern. Das gilt für den Stock ebenso wie für den Körper des Gegners. Eine zerrende Bewegung mit beiden Armen, als würde man sich von der Seite her etwas gegen den Bauch ziehen. I Ice-Cleaning Der Schiedsrichter hat das Recht, den Torraum bzw. die Torlinie von angehäuftem Schnee beseitigen zu lassen. Icing Unerlaubter Befreiungschuss, der dann vorliegt, wenn der Spieler von jenseits der Mittellinie den Puck über die gegnerische Torlinie schießt, ohne dass dieser berührt wird. Landet der Weitschuss wider Erwar5ten im Tor, ist es kein Icing sondern ein Tor. Wenn die angreifende Mannschaft in Unterzahl ist, gibt es kein Icing. Es handelt sich ebenfalls nicht um Icing, wenn der Torhüter in einer Icing-Situation seinen Torraum verlässt und sich in Richtung des Pucks bewegt. Der hintere Linienrichter (oder Schiedsrichter beim System mit zwei Offiziellen) signalisiert ein mögliches "Icing" mit einem ganz ausgestreckten Arm über Kopfhöhe. Der Arm wird in dieser Position gehalten bis der vordere Linienrichter (oder Schiedsrichter) das "Icing" abpfeift, oder annulliert. Wird auf "Icing" entschieden, kreuzt der hintere Linienrichter (oder Schiedsrichter) zuerst die Arme vor der Brust und zeigt danach auf den entsprechenden Anspielpunkt. Nachher fährt er zum Anspielpunkt. Interference Behinderung Jede Aktion, die einen Gegenspieler der nicht im Besitz des Pucks ist, an der Fortbewegung hindert. Gekreuzte Arme mit geballten Fäusten vor die Brust gehalten. K Kicking Treten Jede Bewegung des Fußes, der nach einem Gegner tritt, ohne den Versuch, den Puck zu treffen. Auch der Versuch wird bereits mit einer Matchstrafe geahndet. Kopfstoß Schließt alle Fälle ein, bei denen ein Kopfstoß angedeutet wird. Es muss nicht zu einer Berührung kommen. O Onetimer Der Spieler schießt den ihm zugepassten Puck direkt auf das Tor ohne ihn vorher zu stoppen. Sollten der Direktabnahme zwei direkte Pässe vorausgehen bezeichnet man diesen Spielzug auch als "Tic-Tac-Toe". Out of Bounds - Puck ist außerhalb Wenn der Puck während des Spielverlaufs außerhalb des Spielfeldes, den Banden der des Glasschutzes landet, wird das Spiel angehalten und ein "Bully" vom nächstgelegenen Punkt der gedachten Linie, von dem der Puck abgefälscht oder geschossen wurde, ausgeführt. Overtime - Verlängerung Seit der Saison 2006/2007 wird in der DEL während der Hauptrunde eine fünfminütige 4-gegen-4 so genannte "Sudden-Victory"-Overtime ausgespielt. Gelingt einem Team in diesem Zeitraum ein Tor ist das Spiel sofort beendet. Andernfalls wird das Spiel im Penalty-Schießen entschieden. In den Play-Offs gibt es eine 20-minütige "Sudden Victory"-Verlängerung mit eventuell anschließendem Penalty-Schießen. Einzige Ausnahme: Kann eine Mannschaft in dem betreffenden Play-Off-Spiel ausscheiden, werden die 20-minütigen Overtimes so lange wiederholt, bis ein Tor fällt. P Penalty Strafschuss Auf einen Regelverstoß, der eine eindeutige Torchance verhindert, steht ein Penalty. Der ausführende Spieler läuft von der Mittellinie aus allein auf den Goalie zu und versucht, ein Tor zu erzielen. Ein Nachschuss ist nicht erlaubt. Eine "Klappsbewegung" mit der flachen Hand auf die Kopfoberfläche. Play-Off Aus Nordamerika übernommenes Spielsystem: Ausscheidungsserie über mindestens drei Spiele (Best of three), an deren Ende die siegreiche Mannschaft weiterkommt. Gebräuchlich sind die Serien "Best of five" und "seven" also über fünf oder sieben Partien. Play-Offs werden zum Beispiel in der DEL zur Ermittlung des Deutschen Meisters gespielt. Play-Down Gleiches Spielsystem wie das Play-Off. Von einem Play-Down spricht man in der DEL, wenn es um das Ausspielen des potenziellen Absteigers in die 2. Bundesliga geht. Powerplay Überzahlspiel Auch als die "Alles-nach-vorne-Taktik" bekannt. Das Powerplay schnürt die gegnerische Mannschaft im eigenen Drittel ein, um einen Angriff nach dem anderen zu starten. Powerplay wird fast immer in überzahl gespielt. Puck Der Puck besteht aus Hartgummi (156 170 g), hat einen Durchmesser von 7,62 cm und ist 2,54 cm dick. Aufdruck mit max. 4,5 cm Durchmesser oder 35% der Fläche ist erlaubt; Puck darf beidseitig bedruckt sein. S Schiedsrichter Sie haben die undankbare Aufgabe des Spielschlichters und sorgen dafür, dass sich die Spieler an das offizielle Regelwerk halten. In der DEL werden die Spiele im sog. "Drei-Mann-System" geleitet, das heißt, dem Hauptschiedsrichter stehen noch zwei Linesmen zur Seite. Shutout Der Begriff wird verwendet, wenn ein Torhüter in einem Spiel ohne Gegentor geblieben ist. Slashing Stockschlag Ein einhändiger oder beidhändiger Schlag mit dem Stock nach dem Gegner. Wer den Stock gegen seinen Gegenspieler schwingt, ist immer wegen Stockschlags zu bestrafen. Egal ob er den Gegner trifft oder nicht. Einzige Ausnahme: Ein leichtes Schlagen auf den Schläger des Puckführenden wird nicht als Stockschlag geahndet sofern man die Absicht erkennen kann, dass die Aktion dazu dienen sollte, dem Gegenspieler den Puck abzunehmen. Eine "schlagende" Bewegung mit der Handkante auf den Unterarm Zeichen auf Brusthöhe. Special Teams über- und Unterzahlreihen Für das Spiel bei numerischer über- oder Unterzahl werden individuell zusammengesetzte Teams gebildet, um diese "Spezialaufgabe" zu lösen. Erfolgreiches über- oder Unterzahlspiel kann den Grundstein für Sieg oder Niederlage darstellen. In den Unterzahlteams sind meist die defensivstärksten Spieler eines Teams vertreten; in den überzahlformationen wird zugunsten eines weiteren Stürmers oft auf den zweiten Verteidiger verzichtet. Spearing Stockstich Meint den Stich mit der Schlägerkelle. Wie beim Stockschlag ist es auch hier egal, ob der Gegner tatsächlich getroffen wird oder nicht. Die Absicht allein reicht bereits für eine Bestrafung aus. Stechende Bewegung mit geballten, hintereinander gehaltenen Fäusten, weg vom Körper Zeichen auf Brusthöhe. Strafbank Auch Kühlbox genannt: Hier werden alle Strafen abgesessen, die man sich für Fouls etc. eingehandelt hat. Es sei denn, man hat eine Matchstrafe oder Spieldauerdisziplinarstrafe bekommen, die einen sofortigen Spielausschluss zur Folge hat. Strafen Die Strafen werden in folgende Kategorien eingeteilt: kleine Strafe (2’) kleine Bankstrafe (2’) große Strafe (5’) Disziplinarstrafe (10’) Spieldauerdisziplinarstrafe, Matchstrafe und Strafschuss (Penalty). Ein Spieler, gegen den eine Strafe ausgesprochen wird, muss auf die Strafbank (mit Ausnahme des Torhüters), und seine Mannschaft spielt für die Dauer der Strafe in numerischer Unterzahl. Die Strafe endet entweder mit Ablauf der Strafzeit oder mit einem Gegentor in Unterzahl. Bestrafte Spieler dürfen in der Regel für die Dauer der Strafzeit nicht ersetzt werden. Ein Spieler, gegen den eine große Strafe (5’) ausgesprochen wird, erhält laut Reglement automatisch eine Spieldauerdisziplinarstrafe, die eine sofortigen Spielausschluss nach sich zieht. Der bestrafte Spieler muss das Spielfeld und die Spielerbank verlassen. Die große Strafe muss von einem Mitspieler auf der Strafbank verbüßt werden und endet nicht automatisch bei einem gegnerischen Torerfolg. Eine Spieldauerdisziplinarstrafe zieht in der DEL automatisch eine Sperre für das nächste Meisterschaftsspiel nach sich. Erhält ein Spieler eine Disziplinarstrafe (10’), darf er sofort ersetzt werden,, muss aber die Strafe auf der Strafbank verbüßen. Nach deren Ablauf darf er wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Erst die zweite Disziplinarstrafe führt in der DEL automatisch zum Spielausschluss. Als Höchststrafe im Eishockey gilt die Matchstrafe. Wie bei der Spieldauerdisziplinarstrafe führt auch diese Strafe zum sofortigen Spielausschluss, und das betroffene Team muss fünf Minuten auf einen Feldspieler verzichten. Der bestrafte Spieler wird darüber hinaus für mindestens zwei Pflichtspiele gesperrt. Eine "Klappsbewegung" mit der flachen Hand auf die Kopfoberfläche. Sudden Victory Siehe "Overtime". T Time Out Auszeit Jedes Team hat das Recht auf eine Auszeit von 30 Sekunden, um sich zu beraten. Time Out kann nur während einer Spielunterbrechung und nur einmal pro Spiel beim Schiedsrichter beantragt werden. Mit beiden Händen ein "T" formen Zeichen auf Brusthöhe. W Wechsel Spielerwechsel sind während des ganzen Spiels erlaubt. Damit das Tempo nicht verloren geht, wird im fliegenden Wechsel getauscht. Der Torhüter kann jederzeit zugunsten eines weiteren Feldspielers herausgenommen werden. Erfolgen Spielerwechsel in einer Spielunterbrechung, ist es der Gastmannschaft untersagt, noch Spielerwechsel vorzunehmen, nachdem die Heimmannschaft gewechselt hat. Der Schiedsrichter erlaubt zuerst dem Gästeteam eine Zeitspanne von fünf Sekunden um einen Spielerwechsel durchzuführen. Nach diesen fünf Sekunden hebt der Schiedsrichter seinen Arm um dem Gästeteam zu signalisieren, dass kein Spielerwechsel mehr vollzogen werden darf. Jetzt hat das Heimteam fünf Sekunden Zeit, einen Spielerwechsel durchzuführen. Z Zonen Die Eisfläche ist durch blaue Linien in drei Zonen eingeteilt. Direkt vor dem eigenen Tor beginnt die Verteidigungszone, dann kommt die neutrale Zone und schließlich die Angriffszone. Die neutrale Zone wird durch die Mittellinie (vgl. "Icing") unterteilt. Zu viele Feldspieler - Too Many Players on the Ice Stehen zu irgendeinem Zeitpunkt in einem der Teams mehr Spieler als die erlaubte Anzahl auf dem Eis, wird eine zweiminütige Bankstrafe verhängt. Geschieht ein solcher Regelverstoß dies in den letzten beiden regulären Spielminuten oder in der Overtime, so kann der Schiedsrichter auf einen Penalty für die gegnerische Mannschaft entscheiden. |
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