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Freezers unterliegen Kassel Huskies in der Verlängerung mit 3:4
Spielbericht
10.1.2010 Kassel Huskies - Hamburg Freezers 4:3 (0:0, 1:3, 2:0, 1:0) - Die Hamburg Freezers haben ihre Partie des 39.Spieltages bei den Kassel Huskies mit 3:4 in der Verlängerung verloren. Während draußen dichtes Schneetreiben für eisige Verhältnisse sorgt, bleibt es auch in der Eissporthalle von Kassel am Sonntagabend frostig. Weder die Gastgeber noch die Hamburg Freezers bieten den Zuschauern im ersten Drittel wärmenden Eishockeysport.
Ganz anders der Auftakt im zweiten Drittel. Beide Teams kehren deutlich engagierter aus der Kabine zurück, und vor allem die Freezers verstärken nun ihre Angriffsbemühungen. Barta trifft auf Zuspiel von Kuhta zunächst nur den Pfosten. Der erste Treffer in diesem Spiel fällt aber für die Gastgeber. In der 5. Minute ist Freezers-Torhüter Goepfert machtlos, als Kraft auf halblinker Position freistehend von Klinge bedient wird und unhaltbar abziehen kann. Die Freude auf Seiten der Huskies währt allerdings nur 90 Sekunden. Karalahti erkämpft sich die Scheibe aus dem Gewühl vor dem Tor von Hauser und markiert das 1:1. Und die Freezers machen weiter Druck, gehen in der 27. Spielminute durch King mit 2:1 in Führung. Gut drei Minuten später baut Kuhta auf Pass von Fortier die Führung der Hamburger auf 3:1 aus. Die Huskies reagieren mit wütenden Angriffen, können den erneut hervorragend haltenden Goepfert aber nicht überwinden. Das spiel wird nun zunehmend bissiger und auch die knapp 3000 Zuschauer feuern ihre Huskies lautstark an. In der 32. Minute hat Coté die Chance, Kassel noch einmal heranzubringen, als er nach einem Stolperer von Karalahti allein auf Goepfert zuläuft. Doch der Keeper entschärft auch diesen Schuss. Handgreiflich wird es kurz vor der Pause. Tripp und Card lassen die Fäuste fliegen und werden dafür mit jeweils 2 + 2 + 10 Minuten bestraft. Ein weiterer Treffer fällt in diesem Drittel nicht mehr. Die Freezer wirken abgeklärter und gehen mit einer verdienten 3:1-Führung in die Pause. Der letzte Spielabschnitt ist noch nicht einmal zwei Minuten alt, da gelingt Kassels Soares auf Zuspiel von Sleigher nach einer Unachtsamkeit in der Freezers-Verteidigung der 2:3-Anschlusstreffer für die Gastgeber. Die Huskies, angetrieben von ihren Fans, weiter im Vorwärtsgang, drängen nun auf den Ausgleich und werden in der 49. Minute durch den zweiten Treffer von Soares belohnt. Nachdem sein erster Versuch noch vom linken Pfosten abprallt, hat er keine Mühe, im Nachfassen den am Boden liegenden Goepfert zu überwinden. Kassel ist danach klar überlegen und hat gleich reihenweise Großchancen zur Führung. Die Freezers zum Ende des letzten Drittels mit unnötigen Strafen und nur drei Feldspielern auf dem Eis. Manning, Wilm und Trip sitzen in der Kühlbox. Goepfert rettet seine Freezers noch in die Overtime, in die die Freezers nach der kurzen Unterbrechung in doppelter Unterzahl starten. Was sich bereits andeutet trifft nun ein: Holzmann setzt nach 84 Sekunden den entscheidenden Schlusspunkt zum 4:3-Erfolg der Hessen. Das nächste Spiel der Freezers ist am Freitag, den 15. Januar um 19.30 Uhr bei den Iserelohn Roosters. Nächstes Heimspiel der Freezers in der Color Line Arena: Donnerstag, 21. Januar um 19.30 Uhr gegen die Hannover Scorpions.
WEITERE INFOS ZUM SPIEL
Hamburg Freezers: Goepfert (Bartels) – Manning, Walter; Retzer, Biron; Dotzler, Ratchuk; Karalahti – Fortier, Wilm, King; Kuhta, Barta, Aab; Tripp, Loppi, Ostwald; Schön, Brandl, Pielmeier – Trainer: Paul Gardner Kassel Huskies: Hauser (Ritter) – Kramer, Coté; Bisaillon, Dinger; Card, Danner – Klinge, Boisverts, Kraft; Holzmann, Leavitt, Schlager; Sleigher, Damon, Soares; Heinrich, Carciola, Christ – Trainer: Stephane Richer 1:0 – 23:49 – Kraft (Klinge, Boisvert) – EQ 1:1 – 25:14 – Karalahti (Pielmeier, Brandl) – EQ 1:2 – 26:56 – King (Fortier, Wilm) – EQ 1:3 – 30:26 – Kuhta (Barta, Biron) – EQ 2:3 – 31:23 – Soares (Sleigher) – EQ 3:3 – 48:23 – Soares (Damon, Sleigher) EQ 4:3 – 61:24 – Holzmann (Sleigher, Boisvert) PP1 Schüsse: Kassel: 49 (12 – 17 – 18 - 2) – Hamburg: 52 (23 – 16 – 13 - 0) Stephan Bauer 2.819 Kasssel: 16 + 10 Minuten – Hamburg: 20 + 10 Minuten Stephane Richer (Trainer Kassel Huskies): „Ich bin mit meinem Team sehr zufrieden. Wir haben gegen stark aufspielende Hamburger noch den Ausgleich erkämpft und am Ende in der Overtime verdient gewonnen. Großes Lob an meine vierte Reihe. Meine Team hat nach eienr schwierigen Woche mit viel Unruhe gut reagiert.“ Paul Gardner (Trainer Hamburg Freezers): „Wir waren besonders im Mitteldrittel das bessere Team und hätten hier mehr verdient. Am Ende haben die Strafzeiten meiner Jungs für die Entscheidung gesorgt.“ |
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