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News
„Hamburg ist quasi meine zweite Heimat!“
26.05.2010 - Sein Vater ist Deutscher, die Mutter kommt aus Brasilien, geboren wurde er in Miami – Hans Pienitz ist, so sagt er selbst, „ein bisschen multikulti“. Da verwundert es auch wenig, dass der Verteidiger neben dem deutschen auch den amerikanischen Pass besitzt. Warum sich Hans Pienitz trotz Stationen in Küsnacht und Mannheim gerade in der Hansestadt heimisch fühlt, verrät der Neuzugang im Interview.
„In erster Linie habe ich eine neue Herausforderung gesucht. Das Eishockey in der Schweiz ist läuferisch und technisch schon sehr anspruchsvoll, auch wenn ich „nur“ in der NLB gespielt habe. Durch konstante Leistungen habe ich im vergangenen Jahr den Sprung in die erste Liga geschafft, so dass ich mich jetzt bereit für die nächste Stufe fühle. In Deutschland gab es noch ein, zwei weitere Optionen, doch das Angebot der Freezers hat mich überzeugt. Für mich ist es eine große Herausforderung, am Neuaufbau einer Mannschaft mitzuhelfen. Zudem ist Hamburg quasi meine zweite Heimat.“ Das musst du näher erläutern! „Nach meiner Geburt in Miami sind meine Eltern mit mir für ein gutes Jahr nach Hamburg gezogen, da mein Vater gebürtiger Hamburger ist. Gewohnt haben wir in Bahrenfeld, also in unmittelbarer Nähe zur o2 World. Meine Großeltern wohnen noch immer in Hausbruch, so dass ich eigentlich schon immer eine Beziehung zu Hamburg hatte. Ich freue mich sehr auf meine Rückkehr, denn allein von der Stadt her ist der Wechsel ein Traum.“ Apropos Traum – was sind deine Wünsche für die kommende Spielzeit? „Ich will den Zuschauern mit meiner neuen Mannschaft gutes Eishockey bieten. Wenn dann viele Siege hinzukommen, haben wir den Löwenanteil schon bewältigt. Persönlich will ich mich natürlich weiter verbessern und meine Fertigkeiten aufs Eis bringen: Man beschreibt mich als beweglichen Verteidiger, der sich in der Offensive gern mit einbringt. Ich sei ein Spieler mit läuferisch und technisch guten Fähigkeiten – dem kann ich natürlich nur zustimmen (lacht)!“ Bevor du diese Talente unter Beweis stellst, stehen noch einige Wochen Sommerpause an. Wie wirst du diese verbringen? „Momentan verfolge ich zwei Prioritäten: Das Sommertraining und meine kaufmännische Lehre. Die habe ich neben dem Sport absolviert und stehe nun kurz vor dem Abschluss. Im Juni komme ich für eine Woche nach Hamburg, um mich schon mal einzuleben. Dann folgen noch zehn Tage Urlaub in Frankreich, bevor ich ab dem 21. Juli endgültig ein echter Hamburger bin!“ |
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